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Die faszinierende Welt der Fotografie

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    Fotoschule: Kreativübung: Zeit für (Blümchen-)Makros

    JETZT! Jetzt ist die Zeit für Makros. Blumen schießen überall aus ihren Löchern, die Natur explodiert im Farben- und Formenrausch. Farben, grün, Blätter… die Natur kann manchmal überwältigend sein. Und das meine ich im Wortsinne: “Über”-wältigend. Als sich die Sonne vor ein paar Tagen vorwitzig vorgewagt hatte, konnte ich mich nicht mehr halten. Ich habe mir die Kamera geschnappt und bin zum nächsten schönen Fotospot gefahren, nur um vollkommen überfordert zu sein. Meine Augen, die leider immer noch an das trübe Wintergrau gewöhnt sind, konnten sich mit all dem Grün nicht mehr anfreunden. Sicherlich tut es der Seele gut, endlich wieder Leben zu sehen. Doch es war zu viel. Die Landschaft, die ich fotografieren wollte, war plötzlich nur noch eine einzige grüne Masse ohne Form und Struktur. Natürlich, ich finde es wunderschön. Aber ich muss mich wieder an die Natur herantasten, langsam wieder warm werden mit der Fülle und den Farben. Am besten geht das meiner Meinung nach, wenn ich die großen Landschaften beiseite schiebe und wieder klein anfange. Zum Beispiel, indem ich mich auf ein einzelnes, kleines Motiv konzentriere. Wie etwa ein Makro.

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    Essay: “Schau mir in den Sucher, Baby!” (Achtung: Klischees)


    Leise, leise… auf ultraleisen Sohlen schleicht der Jäger durch den dichten Busch. Schwer drückt die Last der Ausrüstung auf seinen Rücken. Er hat alles dabei, will er doch sicher gehen, dass die Jagd ein Erfolg wird. Noch herrscht die Dämmerung, doch schon in wenigen Minuten wird die Sonne aufgehen. Er eilt, ja, er fliegt geradezu durch die Landschaft, will er doch in Position sein, um seiner Beute im richtigen Licht aufzulauern und zu schiessen. Schon ist er da, in einer wunderschönen Lichtung, in der sich die aufgehende Sonne in den Myrriarden Tauperlen spiegeln wird und ein kleiner Bach glucksend und in vielen Windungen seines Weges fließt. Huscht dort ein Reh? Der Jäger legt sich in Position und geht in den Anschlag. Er zielt. Das Reh hastet in weiten Sprüngen tänzelnd über die Lichtung. Schon hat er das Ziel im Visier. Er fokussiert noch einmal und – Schuß!
    Hat sich eigentlich schon mal irgendjemand Gedanken über die Sprache in der Fotografie Gedanken gemacht? ich schon. Die hier geschilderte Geschichte könnte sich sowohl auf einer Jagd als auch auf die Fotografie beziehen. Fotografen schießen, zielen, anvisieren, drücken ab, machen Schnappschüsse und veranstalten Fotosafaris.


    Ich frage mich, ob durch die Fotografie vielleicht die Urinstinkte unserer männlichen Kollegen nach der Jagd befriedigt werden? Ging man(n) früher noch mit Pfeil und Bogen oder, später, mit Flinten auf die Jagd, so wird dies heute durch die Fotografie ersetzt. Eine schöne Theorie. Dafür spricht so einiges. Seit der Steinzeit, und auch heute noch bei einigen Urvölkern, gehört die Jagd nach gefährlichem Wild zu einem Mannbarkeitsritus. Männer gehen auf die Jagd. Seit der Steinzeit. Punkt. Nun ist es in unseren Breiten jedoch so, dass die Jagd über die Jahrhunderte durchaus erfolgreich war. Zu erfolgreich, denn es gibt kein gefährliches Wild mehr: Rhinozerosse, Elefanten und Bären sind in unseren Breiten ausgestorben und die Hasenjagd vermag nicht mehr wirklich zu beeindrucken. Und die Zivilisation kam dem Ganzen auch noch in die Quere. Es wird eben nicht mehr einfach so “scharf” vor der Haustüre gejagt.

    So hat man(n) es in unseren Tagen wirklich nicht mehr leicht, doch zum Glück gibt es ja die Alternative: Die Fotografie. Was für Frauen die Schokolade ist, ist für den Jäger im Manne die Fotografie. Und das Beste ist: Man(n) kann, wie beim Jagdsport, dem Ausrüstungs- und Aufrüstungswahn frönen. Die halbautomatische Schmeisser AR15-DMR wird durch das ebenso martialisch aussehende 500mm-Supertele ersetzt und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Ach, ja, noch einen Vorteil gibt es, den wir nicht unterschlagen wollen und der dezidiert für die “unblutige” Variante des Jagdsports spricht: Am heimischen Stammtisch kann man(n) die High-Tech-Ausrüstung vorzeigen, um seine Gesinnungsgenossen zu beeindrucken.
    Wie gesagt, dass ist eine schöne Theorie …. und vielleicht ist ja auch etwas dran.

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    Tutorial: Spiel mit deinem Essen!

    Wir alle haben wahrscheinlich als Kinder zu hören bekommen, dass wir nicht mit unserem Essen spielen sollen. Das finde ich auch vollkommen richtig, aber manchmal würde man ja doch gerne… Essen ist also eine sehr ernste Angelegenheit. Tafeln sind ebenfalls ernst. In der Schule saßen wir (oder es wurde zumindest von uns erwartet) aufmerksam vor der großen Tafel, auf die die Lehrer uns die wichtigen Dinge des Lebens aufschrieben. Und auch die Fotografie ist meist sehr, sehr ernst. Wir suchen nach dem richtigen Ausdruck, nach einem Weg uns selber auszudrücken, nach dem perfekten Bild, und so weiter… was natürlich löblich ist. Nur: Das alles das ist so seriös. Es ist derart seriös, dass ich manchmal den Eindruck bekomme, dass wir als Fotografen zum Lachen besser in den Keller gehen sollten. Dabei ist das doch gar nicht so, ein bisschen inneres Kind dürfen wir doch immer rauslassen.

    So war es auch gestern. Mir war irgendwie nach ein kleinem bisschen Unfug, nach Fotospielerei. Also habe ich all die ernsten Sachen, die ich aufgezählt habe, zusammengemischt, mir die Kreide meines Sohnes gemopst und ein paar Fotos gemacht:

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  • label6

    Tutorial: How to: Wasserzeichen in Lightroom

    Lightroom ist zu einer Art Allround-Software für meine Fotos avanciert. Damit bearbeite ich meine Bilder und das so oft, dass es mir inzwischen schwer fällt, meine Fotos in Photoshop zu optimieren. Ich verwalte und verschlagworte meine Fotos mit Lightroom und ich mache sie für das Internet oder die Agentur fertig. Sogar das Wasserzeichen setze ich in Lightroom ein. Ich finde gerade diese Funktion äußerst praktisch, da ich sie nur ein einziges Mal einrichten muss. Ich habe das Wasserzeichen in meinen Exporteinstellungen gespeichert, sodass es automatisch in die Bilder integriert wird, die ich im Internet veröffentlichen will. In Photoshop könnte ich es zwar auch automatisieren, aber so habe brauche ich ein bis zwei Arbeitsschritte weniger, da ich sowieso die meiste Arbeit in Lightroom mache.

    Ich zeige euch heute mal, wie das geht. Es ist wirklich ziemlich einfach. Hierzu öffne ich zuerst einmal Lightroom. Ob ich nun zuerst meine Fotos bearbeite oder zuerst das Wasserzeichen erstelle, ist egal.

    1. Um ein Wasserzeichen zu erstellen, wählt ihr den Menüpunkt “Bearbeiten” an. Daraufhin geht ein Fenster auf, in dem ihr einige Wahlmöglichkeiten habt. Zunächst einmal müsst ihr euch entscheiden, ob ihr eine Grafik oder einen reinen Text als Wasserzeichen haben wollt. Wollt ihr eine Grafik, dann müsst ihr diese vorher erstellen und als JPG oder PNG abspeichern. Welche Art von Wasserzeichen solltet ihr nun benutzen? Dafür gibt es keine pauschale Antwort. Einerseits lenkt ein auffälliges Wasserzeichen vom Bild ab. Dafür aber ist es deutlich schwieriger für Bilderdiebe, das Bild zu verwenden, denn das Herausstempeln eines solchen Zeichens kostet Zeit. Ein kleines, unauffälliges Wasserzeichen erfüllt ebenso seinen Zweck. Es ist unaufdringlich und lenkt nicht vom Bild ab. Welches ihr nun bevorzugt, ist reine Geschmackssache.

    Ich habe hier beispielhalber ein Wasserzeichen in Photoshop erstellt, das ich als PNG abgespeichert habe und nun eingefügt habe.

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    delighted intern: Wabi-Sabi Gastartikel

    An dieser Stelle wollten wir ein herzliches Dankeschön an kwerfeldein.de schicken. Das heißt: Wir wollten es nicht nur, wir tun es hier an dieser Stelle. Und zwar, weil heute unser Gastartikel zu unserem derzeitigen Lieblingsthema Wabi-Sabi veröffentlicht wurde. Schön fand ich vor allem, dass alles vollkommen reibungslos ablief, ein paar nette Emails hin- und herflogen und am Ende der Artikel recht schnell und ohne Wenn und Aber das Licht des Blogs erblickte.

    Hach ja, wir freuen uns einfach nur… :-)

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