Kategorie: Aktuelles

Vom Wandern über dem Nebelmeer und vom Glück des Alleinseins

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Vor einigen Jahren, als ich mich noch nicht so intensiv mit der Fotografie beschäftigte, war mir nicht bewusst, wie kurz oft der Moment ist, um ein besonderes Foto aufzunehmen. In meiner Vorstellung war das sogar recht einfach, vor allem wenn die Wettervorhersage stimmte und die Sonne schien. Wie trügerisch dieser Gedanke war, merkte ich erst, als ich mich ganz intensiv mit der Landschaftsfotografie auseinander setzte.

Spätestens als ich das fünfte Mal in Folge morgens um 3 Uhr losfuhr, um pünktlich zur blauen Stunde auf der Bastei zu stehen und um einmal den Sonnenaufgang fotografisch festzuhalten, der mir vorschwebte. Doch so einfach ist das nicht, vor allem wenn man nicht mal eben um die Ecke wohnt und man spontan losfahren kann.
So braucht es eine große Portion Glück mit seiner Kamera zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Manchmal gelingt es nie und manchmal erlebt man dieses Glück ganz unverhofft.

Letztes Wochenende wurde ich vom Tourismusverband Sächsische Schweiz zu einem Fotografentreffen nach Bad Schandau eingeladen. Da die Sächsische Schweiz nicht mal eben um die Ecke liegt, bin ich das ganze Wochenende dort geblieben. Ich wollte mit meiner Familie ein bisschen wandern und ausspannen.

Da der August nicht unbedingt zu meinen fotografischen Lieblingsmonaten gehört (das Grün der Bäume und Wälder ist jetzt viel zu dunkel und schmutzig), hatte ich auch keine besonderen fotografischen Ambitionen. Ich mietete mich spontan mithilfe des Buchungsservices der Sächsischen Schweiz zwischen Bad Schandau und Rathen ein (eine große Auswahl gab es nicht, da fast alles belegt war) und da ich im Dunkeln nach meinem Termin anreiste, war ich mir der umliegenden Landschaft nicht wirklich bewusst.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Leider schlafe ich seit vielen Jahren an fremden Orten nicht besonders gut, sodass mich kurz nach Sonnenaufgang nichts mehr in den Federn hielt. Meine Hündin sah das genauso, sodass ich meine DSLR Nikon D750 mit dem leichten 50mm Objektiv schnappte und loszog. Die Unterkunft lag mitten in der Natur und als ich vor die Tür trat, sah ich wie der Nebel überall im Tag aufstieg und in der Morgensonne verdunstete.

Tage zuvor hatte es stark geregt und es war der erste Morgen, an dem die Sonne wieder schien. Wenige hundert Meter weiter sah ich den Felsen Gamrig zwischen den Nebelschwaden in der Landschaft leuchten. Er zog mich magisch an und ich spürte den Wunsch genau jetzt dort oben stehen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, welcher Felsen dort vor mir lag und welche kunstgeschichtliche Bedeutung er hat.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Spontan zog ich los und tatsächlich führte ein schmaler Wanderweg hoch auf das 253 Meter hohe Plateau. Der Waldboden war nach dem langen Regen matschig und rutschig. Im Wald war es noch dunkel und die Bäume schüttelten die letzten Regentropfen von ihren Blättern.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Um mich Drumherum war es absolut still. Kein Mensch war zu sehen, aber auch kein Vogelgesang war zu hören. Nur das schmatzen meiner Schuhe im Matsch und das hecheln meines Hundes. Gemeinsam bestiegen wir den Gamrig.

Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz

Zwischendurch nahm ich meine Hündin auf den Arm, weil die Treppen schmal und steil wie Himmelsleitern nach oben führten. Kaum traten wir aus dem Wald heraus, umfingen uns wieder die warmen morgendlichen Sonnenstrahlen.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Überall glitzerten im Sonnenlicht die letzten Regentropfen, während im Tal der Nebel aufstieg. Eine Szenerie, die, wenn man sie nicht selber erlebt hat, kaum vorstellbar ist. So stand ich ganz alleine auf dem Gipfel des Gamrig und war überwältigt. Überwältigt, weil ich dieses Naturschauspiel ganz alleine und nur für mich bestaunen durfte. Weil ich nicht reden musste, kein Geräusch mich ablenkte und ich ganz still für mich alleine in der Landschaft versinken durfte.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Welch ein Privileg, denn die ausgetretenen Pfade hoch zum Gamrig zeugen davon, dass dieses Felsmassiv oft bestiegen wird und bei diesem Wetter hätte ich eine Vielzahl von Fotografen erwartet. Ich setzte mich auf einen Felsenvorsprung und genoss die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
In diesem Moment wusste ich noch nicht, dass mein Lieblingsmaler Caspar David Friedrich, den Gamrig als ein Motiv in seinem bekannten Bild „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ verwendete, doch ich spürte, dass dieser Berg etwas Einzigartiges ist.

Das ich dieses Nebelmeer nun mit eigenen Augen sehen konnte, hat mich mit großer Freude erfüllt.
Ich kann die Faszination Friedrichs verstehen, diese Naturgewalt so gemalt zu haben. Zumal diese Nebel in dieser Art nicht täglich sind. Wäre ich nur 10 Minuten später gekommen, hätte ich nichts davon wahrnehmen können.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Denn das Glück der aufsteigenden Nebel in der Morgensonne hielt nur einen gefühlten Wimpernschlag an. Nach wenigen Minuten zogen schnell und ganz unbemerkt dunkle Wolken auf, die mich den ganzen Tag weiter begleiteten. Schlagartig verzogen sich die Verdunstungsnebel und alles wirkte wieder trüb und grau. Die blühende Heide hörte auf zu glitzern und es wurde Zeit für den Abstieg.
Landschaftsfotografie, Naturfotografie im Elbsandsteingebirge, Nationalpark Sächsische Schweiz
Mein Erlebnis ist ein paar Tage her, doch ich spüre nach wie vor den Zauber in mir. Ein Erlebnis was mich in seiner Einfachheit überwältigt hat. Ich freue mich darüber, dass ich meine Furcht überwunden habe, dort alleine hochzuklettern. Aber gerade weil ich dort alleine war, keine weiteren Menschen den Zauber des Augenblickes störten, bin ich dankbar für diesen wunderbaren Moment. Er ist so selten geworden und er hat mich über den Tag gerettet, als ich mit vielen anderen Menschen zum Prebisch-Tor gewandert bin. Doch das ist eine andere Geschichte.


Mit meinem Handy habe ich vor Ort ein Mini-Video gedreht. So schön wie die Nebelschwaden in der Morgensonne aufsteigen…

Ein Wintertag im Zauberwald – Workshop Sinnliche Naturfotografie

Fotospaziergang im Zauberwald am Hintersee Natur- und Landschaftsfotografie Workshop Inhalt: Natur- und Landschaftsfotografie ist keine Frage der teuersten Fotoausrüstung und einer aufwendigen Fernreise. Viel wichtiger ist das Sehen und Wahrnehmen eines ganz besonderen Motivs. Das kann direkt vor Ihrer Haustür liegen und noch so klein und unscheinbar sein. Mit ein wenig Kreativität und der Anwendung von Komposition, Licht und Blende machst du aus einem langweiligen Bild ein ganz besonderes Foto. Ich möchte dir meine Herangehensweise zur Naturfotografie gerne vermitteln. Dabei gehe ich ganz individuell auf deine fotografischen Vorkenntnisse ein und verrate bei einem gemeinsamen Fotospaziergang Übungen, kreative Bildgestaltung und persönliche Tipps. Dabei geht es nicht nur um die Kameratechnik, sondern auch um das Sehen, Wahrnehmen und die Inspiration, die Sie in der Natur in jeder Jahreszeit finden können. Ich werde dich nicht mit grauer Theorie langweilen, sondern vielmehr vor Ort auf deine Fragen eingehen. Individuell und persönlich. Komm mit mir auf einen Naturfotografie Spaziergang an einem der schönsten Orte im Berchtesgadener Land: Der Zauberwald am Hintersee (Ramsau), laden zu jeder Jahreszeit zu einem Naturfotografie-Workshop ein.

Kennst du mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“? Wenn ja, weißt du sicherlich, dass ich leidenschaftlich gerne im Winter an der Ostsee als auch in den Alpen unterwegs bin. Gegensätzlicher können die Landschaften nicht sein, aber genau das liebe ich. Die raue winterliche See als auch die klaren kalten Tage in den Bergen.
Beide Gegenden haben im Winter eines gemeinsam: Jenseits der touristischen Gebiete kann man stundenlang alleine in der Natur sein. Es ist traumhaft schön, im Berchtesgadener Land durch den Schnee zu wandern, Tierspuren zu entdecken und dann nach einem langen Fotospaziergang sich in einer Hüte am Kamin mit einem Glas Jagertee aufzuwärmen.
Möchtest du mit mir genau so einen Fotospaziergang erleben? Dafür habe ich einen der schönste Orte im Nationalpark Berchtesgadener Land auserkoren: Den Zauberwald am Hintersee (Ramsau).

In den letzten Weihnachtsferien war ich dort und habe bei frühlingshaften Temperaturen auf den Schnee gewartet, der sich erst zögerlich durch Schneeregen ankündigte. Dabei sind wunderschöne Naturbilder entstanden.

Denn egal ob wir am 27.12.2017 Schnee haben werden oder nicht, der Rundwanderweg durch den Zauberwald ist traumhaft schön. Ich möchte dich herzlich dazu einladen.

Eine gute Gelegenheit, sich nach Weihnachten zu bewegen, neue Menschen kennen zu lernen und sich gemeinsam über unsere Leidenschaft der Fotografie auszutauschen. Der Spaziergang startet um 10 Uhr am Parkplatz Hintersee und dauert ca 6 Stunden und wer mag, kehren wir gemeinsam auf einen Jagertee und einer Brotzeit anschließend ein.

Wenn du nicht dabei sein kannst, vielleicht magst du meinen Fotospaziergang als Gutschein zum Fest verschenken? Für alle die im Großraum München-Salzburg wohnen, ist der Parkplatz im Nationalpark innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar.

Hier geht es zur Buchung

PS: Kinder sind herzlich willkommen und können bis zum 12. Lebensjahr kostenlos dabei sein!

Erinnerungen: Ein Sommertag am Meer

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen

Sommerferien 2017 ade. Wie unglücklich waren wir am letzten Wochenende, als wir von Rügen durch einen kilometerlangen Stau nach Hause fuhren und wussten, dass die Sommerferien schon wieder vorbei sind und mein Sommertag am Meer nur noch Erinnerungen auf Papier sind.

Ich möchte dir gerne von Rügen erzählen. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, mitten in der Hochsaison auf die Insel zu fahren. Zuletzt war ich in den 1990er Jahren im Sommer auf Rügen gewesen und die letzten Jahre kannte ich die Insel nur im Winter. Nun, was das Verkehrschaos im Sommer auf der Insel betrifft, hat es meine Vorstellungen noch übertroffen. Es ist unglaublich, welche Staus sich bilden. Wer noch nie auf Rügen war: Es gibt verkehrstechnisch so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten, sodass sich alles auf wenigen Strassen bewegt.

An unserem Anreisetag war ich schon nachmittags auf der Insel und ich wurde mit einer grandiosen malerischen Gewitterlandschaft begrüßt. Die ersten Bilder sind entstanden und wie schrieb ich bei Instagram „Caspar David Friedrich hätte es nicht schöner malen können“. Die Farben haben mich einfach überwältigt. Ich fühlte mich sofort heimisch.

Wettertechnisch ging es die eine Woche durcheinander zu. Von reinstem Badewetter bis hin zum kalten Regentag war alles dabei.

Instagram
So war ich zufrieden, als am Tag meiner Ausstellungseröffnung es nicht besonders schön war und viele Besucher im Naturerbezentrum waren. Auch diesen Ort kenne ich nur im Winter und ich war geflasht, was dort im Sommer los ist. Nach vielen Stunden hingen meine Bilder und ich habe mich sehr über meine Besucher gefreut und das wir so tolle Gespräche vor Ort hatten.

Ostsee, Rügen, Sommer, Strand

In den Tagen zwischen Ausstellungseröffnung und Workshoptag verbrachten wir unsere Zeit am Strand, auf Wanderungen im Mönchgut und ich besuchte im Nationalpark Jasmund Sabine und Thomas, die im September die Sommerakademie ausrichten. Es war toll die beiden persönlich zu treffen und zu schauen, wie es vor Ort aussieht.

Die beiden wohnen direkt in der Nachbarschaft zum Nationalpark und haben einen ganz zauberhaften Ort mitten in der Natur geschaffen. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass ich im September die Fotografiegruppe anleiten darf, schon alleine bei den beiden im Garten gibt es Millionen Fotomotive. Es gibt noch einen freien Platz in einer wunderbaren künstlerischen Gemeinschaft.

Wenn du dir spontan Urlaub nehmen kannst, dann komm mit. Informationen zum Rahmenprogramm findest du unter www.sommerakademie-ruegen.de

Leider ging die Woche schneller vorbei als ich schauen konnte und schon war der Workshoptag am Freitag angebrochen. Wir haben uns vormittags am ältesten Gasthofs Rügen getroffen und von dort ging zu Fuß in das Naturschutzgebiet Mönchgut. Das liegt ganz im Südosten Rügens, etwas abseits des Touristenstroms und einzigartig in seiner Flora und Fauna.

Als wir das Naturschutzgebiet betraten, stoppte ich die Gruppe und sagte „Ab hier beginnt das Paradies“. Tage zuvor hatte ich es schon bewandert und wusste, was uns erwartete: Alice im Wunderland hätte es nicht schön gedeihen lassen. Meterhoch wächst die wilde Möhre und bildet einen mystischen Miniwald. Über all blüht es: Blumenwiesen in allen Farben. Und alleine der Ausblick auf die wunderbare Ostsee, wenn sie in ihren blauen, grünen und türkisen Farben leuchtet.

Aufgrund des starken Windes konnten wir keine Seeadler beobachten. Ebenso waren die vielen Blumen und Blüten aufgrund des Windes schwierig zu fotografieren, sodass aus der Not eine Tugend gemacht wurde und verwischte Blumenwiesen aufgenommen wurden.

* Super Gadget Tipp für grelles Licht *
Dank Mirko, der als echter Insulaner meinen Workshop begleitete, hatten wir bei dem grellen Licht einen Viewfinder dabei. Ich kannte bisher dieses wirklich sinnvolle Gadget nicht. Wie oft habe ich meine Kamera unter meine Jacke gehalten, um bei grellem Licht etwas auf dem Display sehen zu können. Mit der Sucherlupe ist das nun Geschichte :-)

Die vielen Wassersportler auf dem Bodden waren begeistert. Es war eine Freude den Kitesurfern bei ihren meterhohen Sprüngen zuzuschauen und zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich, dass ich das auch unbedingt mal machen möchte, so hoch über den Meer zu fliegen.
Nach der Wanderung im Mönchgut gab es die Gelegenheit für ein frisch gefangenes Fischbrötchen und einem richtig guten Kaffee und selbstgemachten Kuchen.

Middelhagen, Mönchgut, Ostsee, Rügen, Workshop

In der zweiten Hälfte des Workshops fuhren wir eine kurze Strecke nach „Klein Zicker“, das am südöstlichsten Ende Rügens liegt. Während der Vormittag sonnig und windig war (inkl. Sonnenbrand), zogen am späten Nachmittag Regenwolken auf, die sich mit Sonne und Wolken minütlich abwechselten. Eine grandiose Ostseekulisse erwartete uns bei diesen Lichtverhältnissen, sodass die Landschaftsfotografie nun richtig zum Einsatz kam. Wellengang, Gischt, Gegenlicht, dunkle Wolken – die Ostsee machte uns fotografisch glücklich.

Rot

Ich habe mich seit langem mal wieder glücklich und entspannt gefühlt, weil nicht nur das Wetter und die Landschaft meine Vorstellungen für den Workshoptag übertroffen waren, sondern auch weil ich so nette Workshopteilnehmer dabei hatte und wir viel Spaß zusammen hatten. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei und seitdem hat mich auch der Alltag wieder.

Geblieben sind viele, viele Fotos, die ich sichten und aussortieren muss. Um sehr mehr freue ich mich auf die Sommerakademie im September. Mein Programm für die 10 Tage steht und ich habe neue Fotoorte mit aufgenommen. Auch ich stelle immer wieder fest, dass ich nicht alles auf Rügen kenne und das immer wieder eine Überraschung auf mich wartet.

Frisch erschienen: c’t Digitale Fotografie: Landschaften mit dem Smartphone

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Mein neuer Artikel zur Smartphonefotografie ist in der c’t Digitale Fotografie (Heise Verlag) erschienen. Schaut mal rein in die neue Sonderausgabe “Kreative Fotoideen”…

Erhältlich ab sofort bei deinem Zeitschriftenhändler des Vertrauens :-)

Sommerakademie 2017: Auf den Spuren C.D. Friedrich

Einladung zur Sommerakademie 2017 auf Rügen :: Mehr Infos unter meiner Webseite http://janamaenz.photography oder direkt unter www.sommerakademie-rügen.de #Rügen #Ostsee #Naturfotografie #Landschaftsfotografie #Workshop #Sommerakademie #Fotokurs #Fotoreise #wirsindinsel #veranstaltungen #kunstveranstaltungen

Wunderbare Sommerwochen liegen vor mir. Heute war ich dabei, meine Ausstellungsbilder für die lange Fahrt nach Rügen reisefertig zu machen. Morgen in einer Woche, am 1. August 2017, ist schon der Ausstellungs-Eröffnung »Romantik & Freiheit« im Naturerbezentrum Prora bei Binz. Solltest du zufällig nächste Woche auch auf Rügen sein, dann melde dich doch bei mir…

Vielleicht möchtest du mit mir am Ende der Woche, am Freitag dem 4. August einen ganztägigen Fotowalk am Meer verbringen? Es sind noch zwei Plätze frei.

Im September 2017 geht es dann noch mal auf meine Lieblingsinsel Rügen. Ich werde dort als Dozentin für Fotografie erwartet. In der Sommerakademie vom 11.9. bis 21.9.2017 dreht sich alles um Fotografie und Kunst. Denn zusammen mit sechs weiteren Künstlern und einem tollen Rahmenprogramm werden wir wunderbare künstlerische Workshops durchführen.

Vor allem freue ich mich auf den Vortrag von Christian Scholl über meinen Lieblingsmaler der Romantik: Caspar David Friedrich sowie auf die geführte Wanderung in den Nationalpark Jasmund. Daneben gibt es viel Musik und gutes Essen.

Wenn du dich spontan anmelden möchtest, in meinem Kurs sind aktuell zwei Plätze frei geworden, aber auch bei meinen Künstlerkollegen gibt es noch den einen oder anderen Platz. Frag am besten die Organisatorin Sabine Korneli, sie hilft ebenso bei der Findung einer Übvernachtungsmöglichkeit.

Hier sind ihre Kontaktdaten:
Sabine Korneli und Thomas K.Müller
Hof Uhleck
Zur Uhleck 3
Tel: 038302 711334
mobil: 01743206436
Mail: sabinekorneli@gmx.de
www.sommerakademie-ruegen.de

Hast du Fragen zum Kurs inhaltlicher Art, dann melde dich bei mir. Ich freue mich auf dich! Vielleicht finden wir zusammen einen Bernstein, Donnerkeil oder Hühnergott?

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Warum werden deine Fotos nicht wirklich scharf?

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In Sachsen begrüßen wir die erste von sechs Sommerferienwochen. Schade, das es nicht mehr wie in meiner Kindheit komplette zwei Monate sind, in der das Leben sich verlangsamte und alles ein bisschen anders war.
So ein bisschen habe ich dieses Gefühl letztes Wochenende erlebt. Ich wurde zur Goldenen Hochzeit und einer kleinen Familienfeier als Fotografin gebucht. Ein wunderschönes, einfaches Fest in der Natur. Ohne viel Schnick Schnack, dafür mit ganz viel Liebe und Herz (huch, fast hätte ich hygge geschrieben).
Selten habe ich so eine harmonische Feier als Fotografin besucht und ich hatte das Glück, das sich der Gastgeber für ein längeres Gespräch mit mir Zeit nahm. Schnell hatten wir ein gemeinsames Thema gefunden: (Wild-)Bienen und seine große Leidenschaft, Schlupfwespen. Schon seit vielen Jahrzehnten beschäftigt er sich wissenschaftlich mit dieser vielfältigen Insektenart. Ganz betrübt erzählte er mir, dass er in seinem seiner Untersuchungsgebiete, in der Dübener Heide, seit einigen Jahren keine Schlupfwespen mehr findet. Von den Wespen kamen wir auch schnell zur Fotografie, denn zu seinen Untersuchungsmethoden gehört es auch, die Schlupfwespen unter dem Mikroskop zu fotografieren. Er erzählte mir, welche Fototechnik er verwendet und es stellt mir eine Frage, die mir ganz oft gestellt wird:

“Warum werden meine Fotos nicht wirklich scharf?”

Eine gute Frage, die viele Antworten hat. Aber welche die richtige ist, das muss man ausprobieren. Ich habe ein paar Lösungsansätze zusammen gestellt, die, solltest du auch dieses Problem haben, dir bestimmt weiterhelfen können.

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No 1 Welches Objektiv nutzt du?

Verwendest du ein preiswertes Kit- bzw. Zoomobjektiv? Objektive, die zusammen mit dem Kamerabody als Kit verkauft werden, sind leider meistens keine besonders guten Objektive. Im Fachjargon werden sie als „Scherben“ bezeichnet. Nicht nur weil sie die Blende nicht weit öffnen können und daher nicht besonders Lichtstark sind, sondern auch weil es mit der Schärfe bei diesen Objektiven nicht weit her ist. Ich erkläre das gerne mit einer Gleitsichtbrille: Es gibt welche für 100 Eur, die nur einen kleinen scharfen Sehbereich haben und es gibt Gleitsichtbrillen für 1000 Eur, bei denen ist die Sehqualität schon viel besser. Aber wenn man wirklich scharf sehen möchte, braucht man eine gute Brille für den Nahbereich und eine für den Fernbereich. Die Gleitsichtbrille ist ein Kompromiss – das wäre ein Zoomobjektiv, das etwas teurer ist. Ich habe auch so einen teuren Kompromiss: Ein Nikkor 24-70mm, 2.8. Die Blende lässt sich weit öffnen, aber im 70mm Bereich ist das Bild meines Erachtens nicht mehr wirklich scharf, sodass ich es meistens nur im Weitwinkelbereich um die 24mm verwende. Aber wie ich schon sagte, es ist nur ein Kompromiss und kommt nur zum Einsatz, wenn die Begebenheiten vor Ort es erfordern. Ansonsten verwende ich ausschließlich mein 50mm oder 100mm Objektiv, um wirklich scharfe Bilder zu erhalten.

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No 2 Ist mein Objektiv in Ordnung?

Ein anderes Problem für die Schärfe kann sein, dass das Objektiv nicht mehr in Ordnung ist. Es braucht nur einmal runterfallen und im Objektiv können sich die Linsen leicht verschieben. Manchmal kommt ein Objektiv auch schon falsch vom Hersteller. Ich hatte schon das Problem, das in mein 100mm Makroobjektiv Sand hinein gekommen ist und dann nicht mehr richtig fokussierte. Ich musste es bei einer Fachwerkstatt auseinander nehmen lassen. Das Reinigen selber war dabei gar nicht so teuer, was die Kosten in die Höhe getrieben hat, war das Problem, dass die Linsen im Objektiv wieder exakt justiert werden mussten, sodass die Foto wieder scharf wurden. Seitdem weiß ich, Wasser ist kein Problem, Sand dagegen ist der Horror für jedes Objektiv. Wenn du dieses Jahr ans Meer oder in die Wüste fährst, unbedingt die Fotoausrüstung vor Sand, vor allem feinen Flugsand schützen!

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No 3 Arbeitet dein Autofokus präzise?

Ein weiteres Problem könnte sein, dass dein Objektiv und deine Kamera nicht aufeinander abgestimmt sind und der Autofokus nicht präzise arbeitet und so deine Bilder unscharf werden. Mithilfe einer externen Software (z.B. für Nikon Capture NX2) kann man den
Fokuspunkt im Bild bestimmen und an der Kamera diesen im Menü “AF-Feinabstimmung” manuell einstellen. Im Internet gibt es für fast jeden Kamerahersteller eine Anleitung um den Autofokus für Objektive individuell kalibrieren zu können. Gib einfach in die Suchmaschine den Namen deines Kameraherstellers ein und die Begriffe „Autofokus manuell kalibrieren“
Problematisch sind auch Objektive, die ganz alt sind und keine Übertragung zur Kamera haben, sodass man keinen Autofokus benutzten kann. Die reine manuelle Scharfstellung erfordert viel Geduld und ist nicht immer von Erfolg gekrönt. Ich persönlich habe mich mal in ein ganz zauberhaftes Zeiss 35mm Objektiv verguckt. Leider ist das ein Objektiv ohne AF gewesen und ich habe mich aufgrund meiner eigenen Kurzsichtigkeit dagegen entschieden. Ich schaffte es nicht, so zu fokussieren, dass die Bilder wirklich so scharf waren, wie ich es mir gewünscht habe. Daher verwende ich auch nur Objektive mit AF-Funktion.
Auch nicht der richtige Lösungsansatz?

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No 4 Hast du deine Dioptrin richtig eingestellt?

Manchmal ist die Lösung viel trivialer als gedacht. Erst letztens konnte ich in einer Schulung das Problem der unscharfen Bilder ganz leicht beheben. Und zwar war die Dioptrienzahl am Sucher falsch eingestellt. Gerade wenn man Brillenträger ist, kann das schnell zum Verhängnis werden. Bei mir passiert es mal schnell, das ich beim verstauen der Kamera im Rucksack an das Rädchen komme und alle Bilder im Sucher unscharf sind. Dann muss ich mich daran erinnern, dass ich die Dioptrienzahl wieder korrekt einstellen muss.
Manchmal ist es aber auch nur Dreck, leichter Nebelschleier auf der Linse und im Sucher, die Unschärfen produzieren.

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No 5 Kann es ein Problem der Hyperfokalen Distanz oder Beugungsunschärfe sein?

Unschärfen können aber auch etwas mit der Blende und der berühmten Hyperfokalen Distanz zu tun haben. Ich versuche das mal ganz laienhaft zu erklären. Früher dachte ich immer, wenn ich die Blende ganz weit schließe, dann ist das Bild von vorne bis hinten scharf. Das heißt, ich habe eine optimale Tiefenschärfe. Das Problem ist aber, es gibt keine unendliche Tiefenschärfe, auch wenn man das Objektiv auf „unendlich“ einstellen kann.
Stell dir bildlich eine Landschaft vor. Du hast im Vordergrund schöne Blumen. In der Mitte des Bildes sind ein See und im Hintergrund wunderbare Berge zu sehen. Dein Ziel ist es, von den Blumen bis hin zu den Bergen alles scharf zu haben. Doch das funktioniert nicht, wenn du relativ nah an den Blumen stehst. Die Blumen im Vordergrund werden unscharf – die Hyperfokale Distanz hat zugeschlagen.
Gehst du aber mit der Kamera weiter weg, dann verschwinden die Blumen im Bild und kommen nicht mehr zur Geltung. Dann ist dein Landschaftsbild zwar scharf, aber nicht optimal in der Bildgestaltung.
Hinzu kommt das nächste Problem: Wenn du die Blende ganz weit schließt, kommt es zu Beugungsunschärfen.

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No 6 Welche Belichtungszeit und ISO hast du eingestellt?

Mit welcher Belichtungszeit und welcher ISO hast du die unscharfen Bilder gemacht? Schnell stellt man die ISO aufgrund der langen Belichtungszeit höher ein, als es gut ist. Oder hast du die automatische ISO eingeschaltet? Dann schalte sie unbedingt aus und stelle sie manuell ein. Die hohe ISO verursacht nämlich ein zu hohes Rauschen, das wiederum zu Unschärfen führt. Noch schlimmer wird es, wenn man versucht das Rauschen in der Bildbearbeitung zu entfernen. Schnell werden die Bilder matschig und unscharf. Da hilft auch oft kein Nachschärfen. Und da bin ich eisern, diese Bilder gehören gelöscht :-)

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No 7 Wie sieht es mit deiner Geduld aus?

Vielleicht ist das Problem aber noch viel einfacher zu lösen als gedacht. Wie sieht es mit deiner Geduld beim Fotografieren aus? Wie viel Zeit nimmst du dir? Arbeitest du mit manuellen Autofokusfeldern zum fokussieren? Auch ich musste lernen, viel genauer, viel feiner zu fokussieren. Je nach Motiv muss ich mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuseinstellungen machen, da die Schärfe im Mikrometerbereich eingestellt werden musste.
Habe ich wenig Zeit, bin ich hektisch und Unaufmerksam, bringe ich eine Vielzahl an Unscharfen Bildern mit nach Hause und oft ärgere ich mich über mich selbst, dass ich mir in diesem wunderbaren Moment nicht mehr Zeit genommen habe.
Was meinst du, ist eine Lösung für dich dabei? Oder hast du eine ganz andere Lösung gefunden? Dann schreib mir…

PS: Ich habe gerade gelesen, das der neuste Schrei auf Instagram darin besteht, seine Füße aus einem Zelt heraus zu fotografieren #ViewTents Viel Spaß diesen Sommer mit hyggeligen Zeltbildern… Kanufahren war gestern.

Digitales Fotozeitalter: Welche Fotos sollten für die Nachwelt erhalten bleiben?

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Weiß du, wie viele Bilder du auf deinem Rechner hast? Oder wo deine Fotodateien liegen? Auf der internen Festplatte, auf dem Kameraspeicherchip, in der Cloud, auf einer mobilen Festplatte, auf dem USB-Stick oder brennst du sogar noch CDs mit Bilddaten?

Bei den meisten von uns herrscht ein heilloses Durcheinander, wenn es darum geht, digitale Bilder zu speichern und zu sichern. Ich nehme mich davon nicht aus, besser gesagt, ich versuche täglich gegen den inneren Schweinehund zu kämpfen, die Bilder mal eben schnell irgendwo auf die Festplatte zu speichern.

Für meine RAW-Daten und für die Bilder vom Smartphone habe ich mir einen festgelegten Workflow und einen festen Speicherplatz erarbeitet. Und ich übe mich in Disziplin, mich immer daran zu halten. Bisher klappt das auch ganz gut und dank meiner Bilddatenbank-Verwaltungssoftware, bekomme ich das auch ganz gut hin. Letztens fragte mich jemand, ob ich denn genau wüsste, wie viele Bilder ich gespeichert habe und ich konnte recht genau sagen, dass es 97.400 Bilddateien sind. Doch das sind nur meine digitalen Bilder, die ich seit 2003 nach Aufnahmejahr ablege. Leider liegen in meinem Atelier noch ganz viele Fotos-CDs aus den 90er Jahren rum und es gibt einen großen Karton mit Negativen. Selbstverständlich alles unsortiert, Hauptsache gut in den Schränken und vor meinen Blicken versteckt. So nach dem Motto: Aus dem Auge aus dem Sinn.

Was ist an dem Thema eigentlich so schwer?
Warum schafft man es nicht so einfach aufzuräumen, wie einen Bücher- oder Schuhschrank. In den letzen Monaten, kurz vor unserem Umzug habe ich Tage investiert, um in meinem Haushalt aufzuräumen, wegzuschmeißen und auszusortieren. Es hat mir richtig Freude bereitet und als ich dreimal hintereinander zum Sperrmüll fuhr, fühlte ich mich wie befreit. Aber warum kann ich meine vielen Bilder nicht einfach zum Sperrmüll fahren?

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Warum eine Bildverwaltungssoftware nützlich ist

Doch bei meinen Fotodateien sieht das anders aus. Manchmal sitze ich gedankenschwer vor meiner Bilderbibliothek und denke, mehr als die Hälfte von den 97.400 Bilddateien könnten weg. Dabei bin ich die letzen drei Jahre sehr fleißig gewesen. Nach jedem Fotoshooting habe ich kräftig gelöscht. Erst letztens habe ich aus einem Tausend-Bilder Familienfotoshooting die Einhundert Besten herausgesucht und alles andere von der Festplatte entfernt. Doch alles was älter ist, fällt mir unglaublich schwer. Dabei verwende ich schon seit vielen Jahren Lightroom als Bildverwaltungssoftware. Löschen, sortieren usw. geht so einfach darin, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, ohne eine Verwaltungssoftware zu arbeiten.

Mittlerweile gibt es viele Programme auf dem Markt und mir ist klar, dass die Nachfrage nach einer guten Bibliothekssoftware mit steigenden Bilddateien immens sein muss. Manchmal werde ich gefragt, welche die Beste davon ist, welche ich empfehlen würde. Nun, da ich nur mit Lightroom arbeite, kann ich das nicht beurteilen. Ich habe mich gut in Lightroom eingearbeitet und kann mir persönlich keine andere Software vorstellen. Glücklicherweise gibt es unabhängige Plattformen, die verschiedene Bildverwaltungsprogramme getestet haben. Wie man sieht, liegen die Bewertungsnoten alle sehr dicht bei einander, sodass man die Qual der Wahl nicht bei den Funktionen sondern beim Handling haben wird.

Fotos aufräumen, löschen, sortieren-DIE BESTEN-BILDVERWALTUNGSPROGRAMME

Unsere Psyche: Warum aufräumen mental schwierig ist

In meinen Lightroom-Schulungen steht überwiegend das Handling, das Erarbeiten des Workflows im Vordergrund. Die Funktionen an sich, sind schnell gelernt. Aber sich einen Workflow erarbeiten, wie man Bilder bewertet, aussortiert und löscht, das ist schwieriger. Löschen ist eine mental schwierige Aufgabe. Schnell ermüdet man dabei. Löschen schmerzt manchmal regelrecht, sodass man am liebsten alles in einem Ruck ohne hinzusehen entfernen möchte. Aber nicht nur das, man muss Entscheidungs- und Entschlussfreudig und ein gutes Bauchgefühl besitzen. Gerade wenn man ähnliche Bilder löschen muss. Oder Bilder, die einem viel bedeuten, aber fotografisch misslungen sind. Schnell verschiebt man das Löschen auf einen anderen Zeitpunkt und widmet sich anderen Dingen.

Wie du lesen kannst, ich schreibe aus eigenen Erfahrungen. Darum sind meine Bilder aus dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts immer noch nicht gesichtet und gelöscht. Es sind vor allem die Babybilder meines Sohnes. Bilder, die ich täglich wie im Serienbildrausch von ihm gemacht habe. Wo wirklich kein Bild fotografisch gut ist, ich sie aber trotzdem sehr liebe.

Dabei mache ich mir auch Gedanken, was mal passiert, sollte wie im Frühjahr mein NAS durch eine rausgeflogene Sicherung kaputt gehen und ich keine zusätzliche Datensicherung mehr haben.

Im Moment habe ich keine weitere Sicherung, weil wir es durch den Umzug immer noch nicht geschafft haben, das NAS zu reparieren. Und ich erwische mich manchmal dabei, mir lieber nicht vorzustellen, alle meine Fotos und Texte wären verschwunden (meine Buchhaltung dann auch, doch das wäre weniger schmerzlich :-) )

Und ich denke darüber hinaus. Mache mir Gedanken über unser digitales Zeitalter, in dem wir unsere Gedächtnisse auf Festplatten, Server und digitale Clouds auslagern. Wenn Morgen auf der Welt der Strom komplett ausfällt, was bleibt von unseren Errungenschaften, unseren Erkenntnissen, unserem Wissen übrig – und was bleibt von meinen Daten, von meinem bisherigen Lebenswerk, übrig? Nicht viel, eine Handvoll ausgedruckter Fotos, die alle nicht auf dem aktuellen Stand sind.

Ich denke, wir sollten den Gedanken ums aufräumen und löschen von Fotos umfassender betrachten und uns die Frage stellen, welche Fotos sind es wert ausgedruckt werden. Welche Fotos möchte ich zur Erinnerung in den Händen halten, welche Fotos sollten wir für Nachkommende Generationen erhalten, wenn kein PC der Welt mehr funktioniert.

Wir müssen aber wohl mit dem Wissen leben, dass nichts für die Ewigkeit ist. Keine Festplatte, keine Cloud, aber auch kein Foto. Sie unterliegen alle der Vergänglichkeit und meine Hoffnung steigt, das sich das Aufräumen irgendwann von alleine löst…

Sommer – Ferien – Spaß und ganz viel kreative Freiheit

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Endlich, die Sommerferien stehen vor der Tür. In zwei Wochen beginnen in Sachsen schon die Schulferien. Das Schuljahr war lang und wir freuen uns alle darauf. Nach wie vor ist es aber für mich sehr ungewohnt, das die Ferien so früh beginnen und noch viel früher, nämlich in der 1. Augustwoche enden. Seit meiner Kindheit, in der wir den ganzen Juli und August Sommerferien hatten, stehen diese zwei Monate für mich als Sommer pur. Letztens habe ich eine spannende Reportage gesehen, in der erklärt wurde, warum wir welchen Monat mit dem Sommer verbinden. Und warum im Süden Deutschlands die Menschen einen anderen Monat haben, als die im Norden. Geprägt hat uns unsere Kindheit und natürlich, wann wir Ferien hatten. Ich wünschte, ich könnte meinem Sohn auch den ganzen Juli und August als Sommerferienzeit schenken und er müsste nicht wieder so früh in die Schule zurück. Glücklicherweise kennt er es nicht anders und damit ihm der Einstieg in die Schule nicht so schwer fällt, nehme ich ihn eine Woche auf meine Lieblingsinsel nach Rügen mit.

Vielleicht möchtest du auch mitkommen?
Am 1. August werde ich im Naturerbe-Zentrum Prora/Binz, direkt im Besucherzentrum am Baumwipfelpfad meine Fotoausstellung „Rügen, eine Winterreise eröffnen“ und wenn du magst, können wir uns dort verabreden.

Wenn du gerne mit mir fotografieren gehen möchtest, dann habe ich einen ganz besonderen Termin für dich:

Ein Tag am Meer Workshop Sinnliche Naturfotografie Ruegen

Am Freitag den 4.8.2017 werde ich einen ganztägigen Landschafts- und Naturfotografie Workshop organisieren und dir zeigen, wie meine Fotos mit dem 50mm Objektiv entstehen, wie ich Motive sehe und worauf ich achte.
Hast du Lust dabei zu sein? Wenn du magst, bring deine Familie mit. Kinder bis 12 Jahre dürfen kostenfrei dabei sein und ich werde für die Kinder, die Spaß an der Fotografie haben, kleine Aufgaben dabei haben.

Denkst du jetzt: „Schade, ich kann nicht dabei sein?“, entweder weil du arbeiten musst oder Rügen zu weit weg ist?

Ich kann das verstehen und darum habe ich mir gedacht, dass ich diesen Sommer gerne einen Kreativ-Sommer-Onlinekurs organisieren möchte. Unter dem Motto:

Bildersommer – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen
Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

Sommerbilder – dein Onlinekurs für kreative Fotoideen Tipps und Ideen für den perfekten Fotosommer

möchte ich dich 4 Wochen lang mit kreativen Anregungen und Aufgaben unterstützen.
Am Ende des Sommers hältst du eine Erinnerung in den Händen, die dich noch später an eine wunderbare Zeit erinnern wird. Und egal ob du im Urlaub bist oder arbeiten musst, du bekommst sie jeden morgen in deinen virtuellen Briefkasten geschickt. Du kannst die Ideen sowohl an deinem Urlaubsort als auch zu Hause umsetzten. Und wenn du diesen Sommer keinen Urlaub hast, dann ist dieser Kurs die perfekte kleine Auszeit nach deiner Arbeit.

Dieser Sommerkurs ist keine strenge Fotoschule sondern eine entspannte Kreativitätsschmiede. Es geht um deine Sommergeschichte, deine Erinnerungen und das du sie mit der Kamera aufnimmst. Der Onlinekurs ist auch kein reiner Landschafts- und Naturfotografiekurs sondern eine spannende Mischung aus Natur, Leben, Familie, Kinder, Reisen, Sommer und ganz viel Freude.

Wenn du magst, kannst du deine Erlebnisse und Bilder im geschützten Kreativraum posten und dich mit anderen Teilnehmer/Innen austauschen. Das Besondere an dem Onlinekurs ist, dass du mich als ganz persönlichen Coach dazu buchen kannst. Dann bin ich für dich und deine Fragen individuell da und kann dich unterstützten.

Der Onlinekurs  beinhaltet fakultativ einen  Workshop am 29.7.2017 bei mir in Grimma. An diesem Tag werde ich dir die schönsten Plätze im Muldental zeigen und dir mit Rat und Tat bei deiner Fotografie zur Seite stehen. Ich werde dir bei Fragen zu deiner Kamera helfen. Am Ende des Tages werden wir zusammen grillen und uns dabei über Fotografie austauschen können.

Was meinst du, möchtest du diesen Sommer dabei sein? Ob Online, per Skype oder direkt vor Ort in Grimma oder auf Rügen – ich bin gerne für dich da!

Oder möchtest du, dass ich im kommenden Jahr deine Region komme? Dann schreibe mir eine E-Mail mit deinen Wunschorten und Landschaften, an denen wir einen Kurs zusammen machen können.

Von Wildschweinplagen, Bienensterben und Helene Fischer

Ein langes Pfingstwochenende liegt hinter uns. Mir ist bewusst geworden, dass schon wieder das Jahr zur Hälfte rum ist. Dabei gehört der Mai und der Juni zu den schönsten Monaten im Jahr, wenn es lange hell ist und die Schwalben laut stark um die Häuser fliegen. Ich versuche die warmen Sommerabende auf unserer Terrasse zu genießen. Doch in letzter Zeit fällt mir das sehr schwer, ich habe schon länger nicht mehr das Gefühl, dass die politischen Ereignisse nichts mehr mit meinem Leben zu tun haben oder mich in irgendeiner Form betreffen könnten. Doch das tun sie, gewaltig sogar. Denn wenn man künstlerisch tätig ist, ist man in wirtschaftlich schweren Zeiten die letzte, deren Arbeit gebraucht wird bzw. für die am Ende noch etwas Geld übrig ist. Aber das geht mir nicht alleine so, viele andere Berufe sind ebenso betroffen. Berufe, die abhängig sind von wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen Staaten und die – um ein Beispiel zu nennen – seit den Sanktionen gegenüber Russland keine Arbeit mehr haben. Berufe, die abhängig sind vom Erdöl und seit dem Fallen der Rohölpreise keine Jobs mehr bekommen. Es fällt mir schwer, die Bedingungen, Beziehungen und Verflechtungen zu verstehen und zu erkennen.

Spannend finde ich es, dass mir in diesen Momenten Bücher in die Hände fallen, dir mir in anderen Zeiten sicherlich nicht aufgefallen wären. So stand ich unlängst vor unserem kleinen Lotto-Toto Laden in Grimma, der eine erstaunlich große Vielfalt an Zeitschriften verkauft, was man in einem kleinen Ort nicht vermuten würde. So entdeckte ich zwischen all den neuen Garten- und Wohnzeitschriften eine neue Geo-Zeitschrift-Reihe, die den sehr markanten Namen eines gleichnamiges Buches von Henry Thoreau trägt: Walden.
Da ich das Buch gerne gelesen hatte, war ich sehr neugierig und kaufte ungesehen ein Exemplar. Ich weiß nicht, ob Thoreau (der sich Mitte des 19. Jahrhunderts in die Wälder Massachusetts zurückzog und sich auf das Wesentliche beschränken wollte) diese Zeitschrift gut heißen würde, strotzt sie doch nur von Werbung über Outdoor-Ausrüstungen und verkauft ein kariert tragendes, bebartetes Männerbild, das wahrscheinlich nur in urbanen Großstädten gedeihen kann. Es erinnert mich ein wenig an die Marlboro-Werbung der 90er Jahre, nur das heute die Zigarette durch ein Smartphone und das Pferd durch ein Kanu ersetzt wird, während man in den Sonnenuntergang reitet … äh paddelt.

Man muss den Redakteuren aber eins lassen, sie haben mich aus einem Artikel heraus dazu verleitet, ein Buch mit dem Titel „Deutschland ab vom Wege: Eine Reise durch das Hinterland“ zu kaufen. Die Buchbesprechung hatte es mir sehr angetan und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war gefesselt von der Lektüre und musste es in einem Rutsch lesen. Der Autor Henning Sußebach, ein Redakteur der Zeit, hat in einer ganz wunderbaren Sprache seine Wanderung quer durch Deutschland – Vom Darß bis zur Zugspitze, in der er Straßen und Wege meiden musste – beschrieben. Ohne Pathos stellt er seine Erlebnisse dar und ich habe angefangen zu verstehen, warum es so viele „Afd Günthers“ in Deutschland gibt.
Er schreibt: Wir haben die Toleranz erfunden und definieren sie auch. Herausgekommen ist die unantastbare Herrschaft des Richtigen, die unsere Herrschaft ist. Die Klassen haben wir damit nicht abgeschafft, sondern uns nur an die Spitze der Klassengesellschaft gesetzt. Damit sind wir oben. Unten sind die anderen, die Übergewichtigen, die Helene-Fischer-Fans, die Menschen, die „als“ und „wie“ verwechseln und keine Vegetarier sind, sondern riesige Schnitzel zersäbeln.
Beim Lesen fühlte ich mich unangenehm berührt, denn schon immer verwechsle ich „als“ und „wie“ und eine Vegetarierin bin ich auch nicht. Ich habe noch nicht einmal eine Laktose- oder Gluten-Intoleranz, um hipp zu sein. Ich fühlte mich erinnert an ein Telefongespräch vor knapp einem Jahr, als ich dachte, ich müsste mit einer Berliner Art Direktorin zusammen arbeiten, damit meine Fotos moderner würden. Das Gespräch mit der Art Direktorin verlief so gar nicht nach meinen Vorstellungen, denn innerhalb von 3 Minuten wurde ich mit einem hippen Berliner Dialekt abgekanzelt und verstand nur, dass ich es als Fotografin aus der „Provinz Gallien“ nicht wert bin, sich dorthin zu bemühen, um mit mir zusammen zu arbeiten. Zudem ließen es die allzu wichtigen Termine in New York auch so gar nicht zu.
Ich kam also gar nicht mehr dazu zu sagen, dass ich doch gar kein Helene Fischer Fan bin .., da war das Gespräch auch schon beendet und ich fühlte mich schal und leer zurückgelassen.

Nach der Lektüre von Herrn Sußebach weiß ich, obwohl mir dies als Geographin eigentlich schon lange unbewusst bewusst ist, dass die gesellschaftliche Trennung Deutschlands nicht nur von Ost nach West verläuft, sondern durch Stadt und Land. In einem Interview sagte er so treffend:
„Ich habe gemerkt, dass politische Entscheidungen, die in der Stadt gefällt werden, sich insbesondere auf dem Land manifestieren. Nehmen wir die Energiewende. Für mich als Städter war die Energiewende damit erledigt, dass ich den Stromanbieter gewechselt habe. Auf dem Land werden zahllose Biogas-Anlagen gebaut – und mit Mais betrieben. Unterwegs bin ich in ein Dorf geraten, da hat der letzte Bauer die Viehhaltung eingestellt und die Mitarbeiter rausgeschmissen, weil Mais jetzt profitabler ist. Durch diese Monokultur erkennen auch viele Leute ihre Heimat nicht wieder. Und wegen des Maises gibt es eine riesige Wildschweinplage. All das heißt nicht, dass ich die Energiewende schlecht finde, aber sie hat auf dem Land Folgen, von denen ich wenig wusste. Das hat mich demütig werden lassen.“ Quelle

Die Wildschweinplage und der Mais ist nur das eine, Monokulturen aus Raps mit Pestizidnutzung und das Bienensterben ein weiteres von vielen Auswirkungen. Erst gestern bin ich durch das Muldental gefahren. Überall Raps soweit das Auge reicht und wann habe ich zuletzt Mohn- und Kornblumenfelder gesehen? In diesem Jahr waren es gerade mal zwei oder drei verkümmerte Mohnblumen am Feldesrand. Und kein Insekt weit und breit, von Bienen ganz zu schweigen.
Dabei beschäftigen mich die Bienen schon länger. Nicht nur fotografisch. Umso mehr hatte ich mich gefreut, dass im letzten Winter auf meiner Rügenreise auch ein Imkermeister dabei gewesen ist (An dieser Stelle einen lieben Gruß an Norbert, ich weiß, dass Du mitliest) und einen ganz wundervollen spontanen Diavortrag über seine Arbeit als Imker gehalten hat. Vor ein paar Tagen sah ich ihn wieder in einer Fernseh-Reportage und da wir uns seit unserer Fotoreise nicht mehr gesprochen hatte, nahm ich es zum Anlass, ihm eine „Wie geht es Dir und Deinen Bienen-Nachricht“ zu schreiben.
Er schrieb zurück, dass es seinen Bienen gut geht und sie gut über den Winter gekommen sind. Aber auch: „Gerade habe ich 5 meiner Völker nach Angermünde gefahren. Hier in Brandenburg haben die Imker im Durchschnitt 40% ihrer Bienen in letzten Winter verloren. Das ist echt bitter.“

Das ist wirklich bitter und das Bienensterben nimmt kein Ende. Im Gegenteil. Seit den 1980er Jahren gibt es Gebiete in China, in denen die Honigbiene komplett ausgestorben ist und Millionen von Wanderarbeiter Obstbaumblüten per Hand bestäuben. Schon länger beschäftigt mich das Thema Honigbiene, aktuell seit dem ich das Buch „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde gelesen habe. Ein Roman, der drei miteinander verbundene Geschichten erzählt, die in der Vergangenheit des 19. Jahrhunderts in England, in der Gegenwart in den USA und in der Zukunft des Jahres 2096 in China, spielen. Besonders der Erzählstrang, der in China spielt, hat mich, vor allem als Mutter, sehr berührt hat. Dort wird eine Zeit beschrieben, in der es keine bestäubenden Insekten und dementsprechend es auch kein Obst und Gemüse mehr gibt und die Menschen verhungern. Hinter der Kulisse verlassener Städte herrscht dort eine Landwirtschaft vor, die von größtenteils zwangsumgesiedelten Menschen, wie in Straflagern organisiert, bewirtschaftet wird. Selbst 8-jährige Kinder müssen täglich 12 Stunden am Tag, in den Bäumen Blüten bestäuben. An manchen Stellen im Buch wurde ich an George Orwell “1984” erinnert, dessen Überwachungsstaat-Utopie seit Pegida, IS und Wikileads an Aktualität nicht verloren hat.

Aber am meisten bedrückt mich, dass das dort beschriebene massenhafte Bienensterben (CCD Colony Collapse Disorder) schon lange keine Utopie mehr ist, sondern heute bereits allgegenwärtig stattfindet.
Das es ohne die Honigbiene keinen Honig mehr gibt, ist das eine. Aber die Auswirkungen auf die Natur, auf unsere Ernährung sind unvorstellbar. Während ich das schreibe, fühle ich mich wirklich hilflos. In einer Zeit, in der ein einzelner Mann aus Amerika ganze Abkommen kündigen kann, nur weil er es kann und damit Macht demonstriert. In einer Zeit, in der viele Menschen in meiner Umgebung denken, dass sie nichts mit den Problemen zu tun haben und sie sogar verleugnen. Die, die auf die Grünen mit ihrer blöden Umweltpolitik, auf die Schwarzen mit ihrer Flüchtlingspolitik und auf die Roten mit ihrer Einkommensverteilungspolitik schimpfen. Immer wieder bekomme ich zu hören „ich kann doch nichts ändern, es sind die da oben, die anderen. … Und wer bin dann ich … die, die „als“ und „wie“ verwechselt?

Vielleicht hast Du, Zeit und Lust nächste Woche in meinem experimentellen Food-Workshop dabei zu sein?
Wenn du Fragen hast, ruf mich an. Ich freue mich auf dich!
Herzlichst deine Jana

Nächste Termine

>> Der nächste Fotospaziergang findet am 17.06.2017 um 18:00 Uhr statt. Treffpunkt: Schiffsmühle Grimma
>> Das nächste Foto-Cafe findet in meinem Atelier am 20.6.2017 um 19:00 Uhr statt.